Ulrike Nasse-Meyfarth

Mit nur 16 Jahren nahm Ulrike Nasse-Meyfarth an den Olympischen Spielen 1972 in München teil. Dort gewann sie mit Hilfe des “Flops” - einer bis dahin noch nicht sehr weit verbreiteten Sprungtechnik - Gold im Hochsprung.

Damit ist sie bis heute die jüngste Olympia-Siegerin in der Leichtathletik. 1984 war Ulrike Nasse-Meyfarth ein zweites Mal Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen und sicherte sich dort eine weitere olympische Goldmedaille.

Aufgrund ihrer sportlichen Leistungen wurde ein Stadion in Wesseling nach ihr benannt. Nach ihrer aktiven Sportkarriere war sie viele Jahre Trainerin beim TSV Bayer 04 Leverkusen.

„Ich hatte damals 68 über Olympia Mexiko, da habe ich den den Sprung von Dick Fosbury gesehen. Das hat sich erst später entwickelt, dass ich dann auch diesen, diesen Stil erlernt habe, weil es den dann eben gab und der Erfolg hatte damit. Es wurde auch ein bisschen drüber gegrinst, aber der hätte sich nicht durchgesetzt wenn er keinen Erfolg gehabt hätte damit."

Ulrike Nasse-Meyfarth